Schuljahr 2013/14

Montag, 2. November 2015


 

Herzlich Willkommen

auf den Literaturseiten der 3B 2015/16

 


 

Angst

von Marlene Malli
Es klingelte an der Tür. Schnell schnappte ich meine Sporttasche, rief: „Tschüss, Mama“, öffnete die Haustüre und begrüßte meinen Freund Klaus, mit dem ich heute in den Kletterpark wollte. Wir schwangen uns auf unsere Räder und fuhren los. Im Davonfahren hörte ich meine Mutter noch rufen: „Seid vorsichtig Burschen, kommt mir heil wieder zurück!“
Nach einer kurzen Fahrt tauchten vor uns schon die Umrisse des Kletterparks mit seinen riesigen Felsen auf. Als wir ihn erreicht hatten, sah ich das erste Mal den berüchtigten Überhang, den wir heute erklettern wollten. Ein flaues Gefühl breitete sich in meinem Magen aus und ich fragte mich, ob ich wohl mutig genug sein würde. Wir stellten unsere Fahrräder ab und gingen an die Kasse. Die freundliche Dame dort erklärte uns, dass wir die Kletterschuhe, Seile, Gurte und Karabiner gleich hinter dem Eingang bekommen würden. Als wir den Kletterpark betraten, empfing uns ein Mitarbeiter: „Hallo Jungs, ich helfe euch mit der Ausrüstung. Was wollt ihr denn klettern?“ Klaus antwortete lässig: „Wir machen heute den Überhang!“ Überrascht schaute uns der Mitarbeiter an: „Seid ihr dafür nicht noch ein bisserl zu jung? Traut ihr euch das wirklich zu? Habt ihr so etwas schon mal gemacht?“ „Sicher, no problem“, erwiderte Klaus cool, obwohl das gar nicht stimmte. Wir erhielten die notwendigen Utensilien und Jo, der Mitarbeiter, brachte uns zum Überhang. Als wir davor standen, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken, aber ich traute mich nicht meine Angst zuzugeben. Der Felsen war riesig, sicher mehr als 50 Meter hoch und der Überhang schien unüberwindbar. Wir waren dort ganz allein. Mein Puls raste und meine Hände waren schweißnass. „Du zuerst!“, meinte Klaus und Jo schnallte mir den Gurt um und erklärte mir, wie ich klettern sollte. Ich konnte gar nicht mehr zuhören, mein Kopf war leer und ich war vor Angst wie gelähmt. Klaus musste mich sichern. Ich setzte den Helm auf und ging langsam auf die Kletterwand zu. Mit Magnesium rieb ich meine schweißnassen Hände ein und begann zu klettern. Ich hangelte mich von einem Griff zum nächsten. Mein Herz pochte wie wild, doch ich kletterte vorsichtig und behutsam weiter und weiter, immer höher hinauf, bis ich den Überhang erreicht hatte. Ich hörte Klaus rufen: „Cool, Frank, du hast es gleich geschafft! Sei kein Looser!“ Ich griff nach der ersten Halterung im Überhang, nahm all meinen Mut zusammen, klammerte mich mit meiner ganzen Kraft fest und lies die Füße los. In diesem Moment blickte ich nach unten. Klaus sah aus wie ein Spielzeugmännchen. Mir fiel ein, dass er viel kleiner und leichter war als ich. Wie sollte er mich halten können? Mir rutschte das Herz in die Hose, meine Nackenhaare sträubten sich, mir wurde schwindlig und ich verlor den Halt. Das letzte, was ich hörte, waren Schreie von unten und das letzte, was ich spürte, war ein dumpfer Schlag gegen den Kopf.
 
 

 Der Überhang

von Florentina Badinger
Klaus und Frank wollten im Kletterpark den großen Überhang durchklettern. Ihr gemeinsamer Freund Peter konnte leider nicht dabei sein. Er war beim Inlineskaten gestürzt und hatte sich am Knie verletzt.
Frank begann und Klaus sicherte ihn an der Leine. Frank hatte ein mulmiges Gefühl, weil er schwerer war als Klaus. „Kann Klaus mich halten, wenn ich abrutsche?“, fragte er sich still. Vorsichtig und behutsam kletterte er hoch. Er achtete darauf, seine Füße satt auf die Kletterknaufe zu setzen und überlegte sorgfältig, welchen Griff er jeweils als nächstes auswählen sollte. Frank spürte, wie ihm vor Anstrengung warm wurde. Die Muskeln in seinen Armen und Beinen wurden stark beansprucht und Schweiß trat ihm auf die Stirn. Konzentriert kletterte Frank weiter.
Als er am Überhang angekommen war, nahm er sein aufgeregtes Herzklopfen war. „Ach, könnte Peter heute hier sein und Klaus unterstützen, mich zu sichern!“, ging es ihm durch den Kopf. Der Schweiß lief ihm nun bereits die Schläfen hinab. Frank griff mit der linken Hand nach dem nächsten geeigneten Kletterknauf und setzte anschließend den linken Fuß nach. Als er sicheren Halt hatte, löste er seine rechte Hand vom Griff. Frank wischte seine Hand am T-Shirt trocken und fasste einen gelben Kletterknauf. Der Überhang verlangte ihm viel Kraft ab. Frank stöhnte vor Anstrengung und spürte, wie die Muskeln in Armen, Beinen und auch im Rumpf zu brennen begannen. Zudem wurden seine Hände immer feuchter. „Nimm den blauen Knauf!“, rief sein Freund ihm zu, „du hast es bald geschafft!“ Frank spannte seine Bauchmuskulatur kräftig an, löste seine linke Hand vom Klettergriff und wischte sie rasch am T-Shirt trocken. Als er nun nach dem blauen Knauf griff, bekam er ihn nicht gut zu fassen. Seine Finger rutschten ab. Hektisch griff Frank erneut nach dem blauen Griff, aber es war zu spät. Die Finger seiner rechten Hand konnten das Gewicht nicht länger halten und rutschten ebenfalls ab. „Nein!“, schrie Frank in Erwartung des Absturzes und kniff die Augen zu. Dann realisierte Frank, dass er zwar in der Luft baumelte, aber keineswegs abstürzte. Er blickte nach unten. Dort standen sein Freund Klaus und bei ihm – Peter. Vier Hände hatten die Sicherungsleine fest im Griff. „Peter!“, rief Frank erleichtert. „Hast du etwa gedacht, ich lasse mir wegen einer Knieverletzung entgehen, wie du am großen Überhang scheiterst…?“, meinte Peter lachend.     

 

Montag, 14. September 2015

Willkommen

Schuljahr 2014/15


Was mich glücklich macht …. Marlene

Was macht mich glücklich? Ich bin glücklich, wenn ich bei meiner Familie bin und wir etwas gemeinsam unternehmen, wenn keiner streitet und alle glücklich sind. Glücklich bin ich aber auch, wenn mein Lieblingslied im Radio läuft oder wenn ich mich mit Freunden treffe. Ja, genau Freunde, denen man alles erzählen kann. Manchmal bin ich einfach nur glücklich, wenn andere Menschen glücklich sind, oder wenn ich eine gute Note geschrieben habe, oder wenn ich einfach nur träume und mit den Gedanken ganz woanders bin.


Apokalypse …. Michael

Die Stadt ist wie ein schwarzer Fleck, der sich über die Erde ausbreitet. Er wird immer größer und größer und verbreitet Rauch durch Fabriken und die Menschen können nicht weg. Wälder werden gerodet und die Luft wird immer schlechter. Die grüne Lunge der Erde stirbt. Die Pole schmelzen, die Meere überspülen das Festland. Überall Leiden. Niemand wehrt sich dagegen. Überall Tod. Dann wache ich auf.


Phantasietraum …. Sabrina
 
Ich liege auf einer Wiese, wache auf und die Sonne steht hoch am Himmel. Die Schmetterlinge fliegen durch die Luft und die Vögel zwitschern. Ich stehe auf und habe ein weißes Kleid an. Die Blumen blühen. Ich höre Musik. Ich gehe die Wiese entlang und fliege plötzlich durch die Luft. Ein leichter Wind zieht durch meine Haare. Ich höre jemanden meinen Namen sagen. Ich drehe mich um und bin glücklich, weil ich meine Familie sehe. Dann erwache ich aus meinem Traum und lande wieder im Deutschunterricht.


Phantasietraum …. Viktoria

Ich lag auf einem wunderschönen Himmelbett. Ich schlüpfte in meine Häschenpantoffel und ging die mit rosa Teppich bedeckte Treppe hinunter in das Esszimmer. Mit meinem rosaroten Prinzessinnenschlafanzug setzte ich mich zu Tisch und genoss das Frühstück mit meiner Familie. Danach lief ich in mein märchenhaftes Zimmer und zog mich prachtvoll an. Ich betrachtete mich im Spiegel und war entzückt von mir selbst. Plötzlich hörte ich eine Stimme: „ Aufwachen Liebes, aufwachen!“ Als ich meine Augen öffnete, sah ich meinen Lehrer und merkte, dass ich eingeschlafen war. Naja, zumindest war es ein schöner Traum.  

Dienstag, 17. Juni 2014

Schuljahr 2013/14


Alle Antilopen essen Affen, die es nicht schaffen zu gaffen und sich aufzuraffen, um ihre Beute zu fassen.
Daniel, Julian, Bernhard


Igel Isidor isst immer frischen Ingwer. Im Winter 2014 igelt sich Igel Isidor im Garten ein.
Ich sieg immer bei Olympischen Spielen.
Viele Igel lieben Igel Isidor.
Clarissa, Marlis Viki

Als Ameisenbären mit Ameisen anscheinend noch angenehm auskamen, aßen Ameisenbären und Ameisen ausreichend Äpfel und Ananas. Außerdem aßen Aasgeier noch kein Aas.
Michael, Simon

Einmal kam ein Engel des Weges. Er sagte, er wäre ein Engländer. Auf seinem Weg kam er gegen Ende auch an Enns vorüber. Eben hatte er den Emmentaler gekostet. Der hatte delikat geschmeckt. Endlich erreichte er ein Dorf und kostete fetten Met.
Benedikt, Moritz, Andi

Viele Igel spielen mit Fliegen.
Im Spielen mit Fliegen sind sie spitze.
Die Fliegen fliegen in Kreisen.
Ein Igel spielt ohne Fliegen und langweilt sich nicht.
Die übrigen Igel spielen weiter mit Fliegen.
Christiane, Nicole

In Ischl wohnen irrsinnig viele Igel.
Irre Igel kommen ins Igelirrenhaus.
Irre Igelleichen irren am Friedhof herum.
Lena, Anna

Eines Abends arbeitete Elsa auf ihrem Feld. Sie brauchte sehr lange. Es wäre schneller gegangen, wenn Elsa ihren Ehemann um Hilfe gebeten hätte. Erst um Mitternacht brachte sie ihre Arbeit mit einigen Umwegen fertig: Zuerst überraschte sie ein Unwetter, danach brachte sie eine eisige Kälte fast ums Leben und zuletzt überraschte sie eine heiße Hitzewelle. Endlich wurde Elsa mit der Arbeit fertig und gönnte sich einen warmen Tee mit Eiswürfel.
Marlene, Kathi, Flo


W-witzig-Text

Wenn Witze witzig werden, winden wir uns wund.
Und wenn Winde auch noch wehen, wehen sie uns weg.
Wenn Winde wehen, wirken wahre Wunder.
Wir wohnen, wo Winde wirklich stark wehen.
Winde wehen, wenn wir Wäsche waschen wollen.
Winde wehen im Winter wirklich wild.
Wenn wir wollen, wehen wilde Winde.
In Washington waschen wilde Weiber warme Wäsche, wenn Winde wirklich wild wehen.
Lena, Anna

Maria mag männliche Marienkäfer und Mama mag männliche Männer.
Flo, Viki




Fritz fischt, wenn es frisch ist.
Blumen blühen, bis sie verblühen.
Die Bienen bedienen sich an bunten Blumen, bis sie Bauchweh bekommen.
Lukas, Julian

Pandas plagen Frau Professor Plank.
Schlangen schlängen sich durch die Schlucht.
Professor Brummer brummt im Bett, weil die Blumen prächtig blühen.
Marlis, Clari

Der kluge König Klaus leert gern die Kübel aus.
Julian, Paul



Zeit

Bunt.
Die Zeit.
Eine lustige Zeit
für viele coole Hobbys.
Freizeit.

Marlene, Kathi
Mahlzeit

Grün
Das Essen
schmeckt sehr gut.
Füllt den leeren Magen.
Lecker.

Marlene, Kathi


Braun.
Sehr klein.
Sehr, sehr langsam.
Lang, schlank, glitschig, feucht.
Schnecken.

Lena




Bunt.
Manchmal verfilzt.
Natürlich sehr schön.
In vielen verschiedenen Farben.
Haare.

Anna, Sassy